28.05.2026

Podiumsdiskussion in Frankfurt zu Blockaden und Möglichkeiten einer sozial-ökologischen Transformation

Dürren, Hitzewellen, Flutkatastrophen. Die Folgen des menschengemachten Klimawandels zeigen sich schon heute weltweit in besorgniserregendem Ausmaß. Zeitgleich erleben wir einen wachsenden politischen und gesellschaftlichen Widerstand gegen Umweltpolitik, Klimaschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeitsziele in vielen westlichen Ländern („Greenlash“). Im zweiten Zusammenhaltsbericht des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) haben wir die Einstellungen der Menschen in Deutschland zu Klimawandel und Klimapolitik genauer unter die Lupe genommen. Dabei konnten wir Konfliktkonstellationen, aber auch Chancen für gesellschaftlichen Zusammenhalt in der sozial-ökologischen Transformation identifizieren.

Bei der öffentlichen Podiumsdiskussion in der Frankfurter Zentralbibliothek stellte Nils Teichler (FDZ-FGZ) den zweiten Zusammenhaltsbericht und dessen zentrale Erkenntnisse vor.  Im Anschluss wurden die key findings gemeinsam mit Akteuren aus Wissenschaft und Gesellschaft diskutiert:

  • Was sind die Gründe für die gesellschaftspolitische Rückabwicklung der sozial-ökologischen Transformation?
  • Wo gibt es Chancen für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt in Klimafragen?
  • Welche Anforderungen ergeben sich daraus für die gesellschaftswissenschaftliche Klimaforschung?

Auf dem Podium:

  • Olaf Groh-Samberg (Direktor des FGZ)
  • Manuel Rivera (Research Institute for Sustainability Potsdam)
  • Sarah-Lee Heinrich (parteilose Aktivistin; ehemals Bündnis 90/Die Grünen)
  • Johanna Wenckebach (IG Metall und University of Labour)
  • Jasper von Altenbockum (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • Moderation: Rebecca C. Schmidt (Administrative Geschäftsführerin des FGZ)

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für den erkenntnisreichen Abend!