"Akzeptanz sichern, Wandel gestalten" - Gemeinsame Veranstaltung von FGZ, DIFIS und Arbeitnehmerkammer Bremen
Am 2. Juni 2026 luden das FGZ, das Deutsche Institut für interdisziplinäre Sozialforschung (DIFIS) und die Arbeitnehmerkammer Bremen zu einer gemeinsamen Abendveranstaltung zum Thema „Akzeptanz sichern, Wandel gestalten: Sozialpolitik und Gesellschaftlicher Zusammenhalt in der sozial-ökologischen Transformation“ ein.
Co-Autor und Mit-Herausgeber Dr. Nils Teichler (FDZ-FGZ) präsentierte einen interessanten Einblick in den 2. FGZ-Zusammenhaltsbericht und stellte die zentralen Befunde vor. Diese zeigen, dass die sozial-ökologische Transformation zwar kontrovers diskutiert wird, von einer grundlegenden gesellschaftlichen Spaltung jedoch keine Rede sein kann. Der eigentliche Konflikt liegt nicht im Ob, sondern im Wie der Transformation. Nach dieser Einführung stieg das Podium in die Diskussion ein. Mit dabei waren:
- Dr. Henrike Müller – Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen
- Frank Imhoff – Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (CDU)
- Falk Wagner – Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (SPD)
- Prof. Dr. Katharina Zimmermann – Universität Hamburg
Es moderierte Sebastian Möller (Referent für Wirtschaftspolitik bei der Arbeitnehmerkammer Bremen). Aus verschiedenen Perspektiven wurde über politische Handlungsmöglichkeiten und die Voraussetzungen für gesellschaftliche Akzeptanz diskutiert. Die vorgestellten Studienergebnisse stießen in diesem Zusammenhang auf großes Interesse. Die anwesenden Politiker*innen zeigten sich beeindruckt von der wissenschaftlichen Qualität und den differenzierten Erkenntnissen des Berichts und bedankten sich ausdrücklich für die wertvollen Impulse für die politische Debatte.
Die Veranstaltung war von einem konstruktiven Austausch geprägt, es gab zahlreiche positive Rückmeldungen. Wir bedanken uns bei allen Anwesenden und unseren Kooperationspartner*innen für den gelungenen Abend.

Dr. Nils Teichler (FDZ-FGZ)

V.l.n.r.: Frank Imhoff, Dr. Henrike Müller, Prof. Dr. Katharina Zimmermann, Falk Wagner, Sebastian Möller
